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MINDESTLOHNBETRUG

Wenn du betroffen bist, MELDE ES!

 

Nach mehr als zehn Jahren harter politischer Auseinandersetzungen, wurde in Deutschland am 1. Januar 2015 ein gesetzlicher Mindestlohn Wirklichkeit. Ein Erfolg, an dem wir als Partei großen Anteil haben. Trotzdem: Der eingeführte Mindestlohn ist zu niedrig und viele Ausnahmen geradezu löchrig.

 

Darum fordert DIE LINKE eine sofortige Erhöhung: Erst ab 13 Euro in der Stunde kann erreicht werden, dass Vollzeitarbeit unabhängig von staatlichen Leistungen die Existenz eines Alleinstehenden sichert und Beschäftigte im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen ist.

 

Zusätzlich fordert DIE LINKE eine klare gesetzliche Definition, welche Lohnbestandteile beim Mindestlohn angerechnet werden dürfen, um Schlupflöcher zu schließen. Auch wirksame Kontrollen und eine breite Informationskampagne sind dringend notwendig.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht in einer Analyse für den DGB von 2,4 Millionen Beschäftigen aus, die den gesetzlichen Mindestlohn nicht erhalten, obwohl er ihnen zusteht. In Niedersachsen sind 212.000 Menschen pro Jahr betroffen. Die Aufdeckungsquote liegt bei lächerlichen 1-2%. Das muss sich ändern.

 

Ein Dank an Victor Perli, MdB

Fraktion DIE LINKE.

 

Presseecho:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Auch-2020-viele-Faelle-Mindestlohnbetrug-in-Niedersachsen,mindestlohnbetrug100.html

https://www.zeit.de/news/2021-03/09/portal-gegen-mindestlohnbetrug-kein-kavaliersdelikt

https://www.radiosaw.de/zu-wenig-lohn-mindestlohn-betrug-meldenhttps://www.radiosaw.de/zu-wenig-lohn-mindestlohn-betrug-melden